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Wenn man ein fremdes Land zum ersten Mal bereist, sind es oft ganz praktische Fragen, die die Vorbereitung und das Packen zu Hause erschweren. Reisetipps für Kenia kommen da wie gerufen. Wir haben an dieser Stelle Fragen aufgelistet, die uns immer wieder von Gästen vor dem Keniaurlaub gestellt werden, und bemühen uns hierbei auch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dabei erhebt diese Liste natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weitergehende Fragen beantworten wir Ihnen jederzeit gerne.

Plastiktütenverbot in Kenia

Seit dem 28. August 2017gilt in Kenia ein Verbot der Einfuhr und Benutzung von Plastiktüten. Selbst ein Besitz kann mit Geldstrafen oder sogar Gefängnis bestraft werden.

Sogenannte "Zip" Beutel und kleine wiederverwendbare Plastiktüten für Kosmetikartikel im Handgepäck sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Sie brauchen in Kenia keine Dollar
Das steht zwar immer noch in vielen Reiseführern, gilt aber schon lange nicht mehr. Es gibt überall Geldautomaten (siehe eigener Abschnitt) und Banken bei denen Sie Euro in die Landeswährung Kenya Shilling umtauschen können, wobei der Kurs bei den Banken wesentlich besser ist als in den Hotels in Kenia. In größeren Geschäften und Hotels kann man fast immer mit Kreditkarten bezahlen.

Beachboys
Gerade an den Stränden der großen Hotels in Kenia sind immer etliche Beahboys anzutreffen. Auch wenn die Mehrzahl sehr freundlich ist, irgendwann fühlt man sich doch sehr belästigt. Etwas abseits der Hotels sind die Strände auch wunderschön, dort hat man Ruhe und kann unbehelligt spazieren gehen oder im Sand liegen. Immer wenn Sie am Strand angesprochen werden, einfach ignorieren, kein „Nein Danke“ oder irgendwas anderes antworten, Sie werden sehen dass Sie bald unbehelligt bleiben. Bei allen Hotels und auch entlang der Straße gibt es Stände an denen Sie von Kunsthandwerk über landestypische Kleidung bis hin zu Getränken allerlei angeboten bekommen. Handeln ist hier vollkommen normal, es wird sogar erwartet, seien Sie nicht zu zögerlich, niemand wird Ihnen am Ende etwas unter Preis verkaufen.

Ist es unsicher, sich alleine außerhalb der Hotels zu bewegen?

Immer wieder warnen die Mitarbeiter der Reiseveranstalter das Hotel Kenia auf eigene Faust zu verlassen. Dies ist sehr schade denn so wird Ihnen vieles vom Land und gerade der Umgebung verschlossen bleiben. Außerdem ist es vollkommen unbegründet, und man wird oft den Verdacht nicht los, dass diese Warnungen nur dazu dienen, dass die Reisenden die oft überteuerten Safariangebote, die schlechten Umtauschkurse sowie das meist nur bescheidene aber immer viel zu teure Angebot der Hotelshops wahrnehmen.
Abgesehen von sehr vereinzelten Handtaschendiebstählen ist es nicht gefährlicher wie in jeder Stadt in Europa. Entlang der Küstenstraße fahren den ganzen Tag Tuk Tuks für kleines Geld. Sie bezahlen selbst für 10 km Fahrstrecke nur 50 Kenia Schillinge (ca. 50 Cent) und so ist die Fortbewegung auch auf längeren Strecken sehr einfach.
Es gibt hier Cafes, Restaurants, Bars, Holzschnitzereien und Gewürzhändler aber auch gut sortierte Supermärkte auf durchaus europäischem Niveau.
Wer am Abend eine Bar, eine Diskothek oder das Casino besuchen möchte sollte sich für ein Taxi entscheiden, auch das kostet nicht viel, ist aber während der Nachtstunden sicherer.
Ansonsten gilt, was auch Europa zu beachten ist: je mehr wertvolle Dinge man sichtbar mit sich herum trägt, umso größer ist die Gefahr, dass man mit ihnen Begehrlichkeiten weckt oder anders gesagt: wie gut Sie im Grunde genommen ohne Handtasche auskommen werden Sie schnell merken, wenn sie Ihnen gestohlen wird.

Mitnahme vom Reisepass

Es kommt zwar nicht oft vor, aber manchmal braucht ein Polizist mal wieder etwas extra Geld oder hat einen schlechten Tag und möchte bei den Verkehrskontrollen absahnen und besteht auf das zeigen vom Reisepass oder einer Kopie. Also daher gleich am ersten Tag eine Kopie im Hotel machen lassen und bei Ausflügen zur Safari oder nach Mombasa mitnehmen. Wichtig dabei ist die erste Seite und das Visum im Pass, welches man bei der Einreise erhält.
Senden Sie es doch auch per Mail an sich selber, so kann es überall auch ausgedruckt werden, wenn mal alles verschwunden ist.

Baden

Je nach Gezeitenstand kann das Meer mitunter hohe Wellen mit sich bringen. Unterschätzen Sie hierbei die Strömungen und Unterströmungen nicht. Gerade bei ablaufendem Wasser sollten Sie nicht zu weit hinaus schwimmen.

Strandschuhe

Bei Ebbe kann man an den Stränden wunderbare Wanderungen auf dem dann freiliegenden Korallenriff unternehmen.
Da das Korallengestein recht scharfkantig ist, sollten Sie hierbei unbedingt Schuhe anziehen. Die Strandschuhe aus mehr oder minder weichem Kunststoff sind hier allerdings völlig ungeeignet, da auf dem Korallenriff auch Seeigel leben, deren lange und spitze Stacheln problemlos die Kunststoffsohlen durchbohren.
Nehmen Sie einfache, alte Sandalen mit dicker fester Sohle mit. Diese halten dann viele Urlaube lang, nicht nur für Kenia Urlaub.

Andenken / Souvenirs

Nahezu alles was sie zu kaufen bekommen, können Sie bedenkenlos mitnehmen, solange es die vom deutschen Zoll erlaubten Mengen nicht übersteigt. Immer wieder wird man Ihnen aber auch Dinge anbieten, deren Handel und Ausfuhr nach dem Washingtoner Artenschutz Abkommen verboten ist, wie z.B. Krallen von Löwen. Auch die Ausfuhr großer Muscheln ist nicht erlaubt, lassen Sie die Muscheln da wo Sie sie finden. All die wunderschönen großen und bunten Muscheln die am Strand zum Verkauf angeboten werden, wurden außerhalb des Riffs gefangen und dann getötet. Holzarbeiten können Sie bedenkenlos kaufen, denken Sie aber hierbei bitte an deren Größe und Gewicht, ansonsten kann es beim Rückflug zu unerfreulichen Diskussionen beim Check In am Flughafen Mombasa oder Nairobi kommen.

Seesterne
Bei geführten Spaziergängen hinaus zum Riff wird man Ihnen immer wieder Seesterne zeigen, die dafür aus dem Wasser genommen werden. Wenn Seesterne einmal aus dem Wasser genommen werden sterben sie, daher immer dort lassen wo man diese findet.

Internet

In den meisten Hotels, Camps und Lodges gibt es WLAN, oft allerdings nur an der Rezeption.
Will man vom Hotelnetz unabhängig sein, oder benötigt man ein schnelleres Netz, gibt es in diversen Shops der beiden Netzanbieter Safaricom und Orange. Diese bieten Internetbundles und auch Sim Karten fürs Mobiltelefon an und eine Sim Karte kostet gerade 1 €. Für die Anmeldung den Reisepass nicht vergessen. Wer viel surft bekommt bei Orange auch Flatrate Pakete.
Wer öfter mal nach Hause telefonieren möchte sollte über eine Sim Karte fürs Telefon nachdenken. So spart man die hohen Roaminggebühren, und mit einer kenianischen Telefonkarte kostet auch ein längeres Gespräch nach Deutschland nur geringe Gebühren.

Flughafen

Gleich nach dem Verlassen des Flughafengebäudes in Mombasa werden viele eifrige junge Männer Ihnen anbieten Ihr Gepäck zum wartenden Fahrzeug zu tragen. Gehen Sie auf diese Angebote nicht ein. Manche dieser Kofferträger verlangen nach erbrachter Dienstleistung bis zu 10 Euro. Es sind meist ohnehin nur ein paar Meter, und bei der Gepäckausgabe können Sie sich einen kostenfreien Kofferwagen nehmen.

Durchfall

Kaum jemand bleibt während einer Tropenreise von Durchfall verschont. Selten liegt es am fremden Essen, Sie sollten allerdings mehr als zu Hause darauf achten nicht zu fett zu essen, das Klima hier verzeiht schweres Essen nicht unbedingt. Der häufigste Grund für Durchfall ist der Genuss von zu kalten Getränken. In der Regel helfen hier Europäische Medikamente nur wenig. In fast jeder Apotheke (von denen es hier an der Küste wirklich viele gibt) gibt es für 20 Cent „Dia Stop“. Diese Tabletten helfen sofort und zuverlässig. Nehmen Sie diese auch auf die Safari mit, sollte es mal jemanden treffen, kann man die Safari trotzdem ohne Probleme fortsetzen.

Stromadapter

In Kenia werden die englischen Dreipolstecker verwendet. In diversen Geschäften kann man die entsprechenden Adapter für ca. einen Euro erwerben.

Trinkgeld

Immer wieder werden wir gefragt wieviel Trinkgeld man im Urlaub in Kenia geben sollte. Zunächst einmal sollte man Trinkgeld nur dann geben, wenn man wirklich zufrieden ist. Gerade wer viel in Restaurants außerhalb der Hotels unterwegs ist wird schnell merken dass der Service auf recht unterschiedliche Weise gehandhabt wird. In der Regel sollten Sie wenn das Essen geschmeckt hat und bei gutem Service etwa 10 Prozent des Rechnungsbetrages als Trinkgeld geben.
Auf Safari sagt man: wenn man absolut zufrieden mit dem Fahrer ist, gibt die gesamte Gruppe im Fahrzeug zusammen pro Tag etwa 1000 ksh, also ca. 10 €.
In den Camps und Safari Lodges stehen an der Rezeption Trinkgeld Boxen für das Personal.
In den Hotels sind auch Kleiderspenden immer willkommen, schreiben Sie bitte einen Begleitzettel, auf dem Sie vermerken, was Sie genau abgeben und an wen, sonst geraten die Angestellten schnell in den Ruf, sie hätten etwas aus den Zimmern mitgehen lassen.

Zigaretten und Alkohol

Wer in Kenia nicht auf internationale Produkte verzichten will, kann unter verschiedenen Zigarettenmarken und einem breiten Angebot an weltweit bekannten Alkoholika wählen. In Kenia gibt es aber von beidem sehr gute einheimische Marken, Alkoholika sind in der Regel deutlich günstiger als Importware, bei Zigaretten sind auch die importierten weitaus günstiger als beispielsweise im Duty free oder im Flugzeug.

Malaria Prophylaxe - ja oder nein ? Malariaprophylaxe Kenia , was ist das richtige ?

„ARTEQUICK“ Malaria Tabletten
Diese Tabletten gibt es Kenia vor Ort zu kaufen für ca. 5 bis 6 €. Diese nimmt beim auftreten der Malaria.
Wer in Kenia ist, kann erst einen Malariatest machen, dieser wird überall angeboten bei Ärzten und in jeder Apotheke, und dann mit diesen Tabletten schnell und wirksam die Malaria bekämpfen. Dann ist sie auch schnell verschwunden. Von billigeren Arznneimitteln raten die Ärzte ab.
Viele Gäste vertragen die Malariaprophylaxe nicht und nehmen die Nebenwirkungen in Kauf, obwohl die Chance sich bei einem normalen Kenia Urlaub anzustecken sehr gering ist. Wer allerdings wirklich viel mit Einheimischen unterwegs ist, abends viel ausgeht oder längere Safaritouren unternimmt ist immer einem höherem Risiko ausgesetzt.

Bitte beachten Sie das diese Informationen keine ärztliche Beratung des Tropeninstituts oder ihres Vertrauensarztes ersetzt, ihr Hausarzt kenn ihre persönliche Krankengeschichte!

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